Bad Company 2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: M@C   
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 00:31 Uhr


Die lustigsten Kerle im Battlefield-Universum sind zurück. Auch wenn Sie den Vorgänger vielleicht nicht kennen, werden Sie viel Spaß haben!

Im Juni 2008 erschien Battlefield: Bad Company, allerdings nur für die Xbox 360 und die PlayStation 3, PC-Spieler gingen leer aus. Leider müssen wir Ihnen an dieser Stelle sagen: Sie haben echt ein Highlight des Shooter-Genres verpasst! Damit Sie aber nicht dumm sterben und Bad Company 2 verstehen, fassen wir kurz zusammen, warum die Action-Oper von Dice so toll war.

RÜCKBLICK

Das Grundrezept für den Erfolg war einfach: abgedrehte Charaktere, zerstörbare Umwelt und eine absurd komische Geschichte. Der Spieler schlüpfte in die Rolle von Preston Marlowe, einem Soldaten, der Mist gebaut hat. Aus Spaß klemmte der sich hinter den Steuerknüppel eines Kampfhelikopters, kam damit aber nicht zurecht und beschädigte am Ende die verdammt teure Kriegsmaschine und dummer weise auch die Limousine seines Kommandanten. Die Strafe: Marlowe wurde in die B-Einheit, die sogenannte Bad Company, versetzt. Die ist das Kanonenfutter der US-Armee. Ob sie hops gehen, kümmert keinen. Dort traf er auf seine künftigen Kameraden Sweetwater und Haggard – die sich das gesamte Spiel über gegenseitig mobbten – sowie den Anführer der Truppe, genannt Sarge.


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Screenshot aus dem Vorgänger Battlefield: Bad Company.


Bei ihrem ersten Einsatz verschlug es die Außenseiter in ein fiktives Land im Ostblock, in dem ein Konflikt zwischen den USA und Russland ausgetragen wurde. So weit klingt das bis wie ein typischer Kriegs-Shooter, doch die Geschichte nimmt schnell absurd-komische Züge an, die an den Golf-Kriegsfilm Three Kings erinnern: Nach einigen Scharmützeln mit russischen Streitkräften trafen Marlowe und seine Kollegen auf Söldner, „Legionnaires“ genannt, die angeblich für ihre Dienste mit Goldbarren entlohnt wurden. Ein Gerücht, das die Dollarzeichen in den Augen von Sweetwater und Co. aufblinken ließ. Am Ende hatten die vier Draufgänger nicht nur die russische Armee im Nacken, sondern traten den Söldnern und den US-Streitkräften auf die Füße, was so weit führte, dass die Bad Company ein neutrales Land angriff – immer auf der Jagd nach dem Gold der Legionnaires und unermesslichem Reichtum.

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Screenshot aus dem Vorgänger Battlefield: Bad Company.


DAS SPRENGT SIE WEG!
Ein Battlefield-Spiel mit richtiger Hintergrundgeschichte und gutem Einzelspieler, ist das möglich? Eine berechtigte Frage, wenn man bedenkt, dass Dice und die Reihe zuvor eher für Mehrspieler-Partien bekannt waren. Aber tatsächlich: Das Einzelspieler-Debüt Bad Company funktioniert überraschend gut, nicht zuletzt aufgrund der grandiosen Technik. Unter der Haube verrichtet die Frostbite-Engine ihren Dienst, die zum ersten Mal zum Einsatz kam. Die erlaubt die zeitgleiche Darstellung der Battlefield-typischen weiträumigen Areale und zerstörbaren Objekten. Stellen Sie sich vor, ein Heckenschütze hat sich im ersten Stock eines Hauses verschanzt. Normalerweise müssten Sie sich nun mühsam an den Kerl heranpirschen, er würde Ihre Spielfigur x-mal dabei erschießen, Sie müssten die Stelle immer wieder neu laden und säßen am Ende laut fluchend vor Ihrem Rechenknecht und würden die Entwickler verdammen. Nicht so in Bad Company 2. Da packen Sie den Granatwerfer aus und sprengen das feige Schwein einfach mitsamt Haus weg – zumindest bis auf das Grundgerüst.

Probe-Gefechte in Port Valdez

Port Valdez heißt die Karte, auf der seit dem 28. Januar bis zum 25. Februar ausgiebig getestet und gezockt werden kann. Gespielt wird ausschließlich in dem für Battlefield neuen Spielmodus "Squad-Rush". Zwei Teams mit mehreren Einheiten treten gegeneinander an und kämpfen um zwei taktische Punkte auf der Karte. Das eine Team muss die Zielpunkte zerstören - das andere diese beschützen. Diesen Modus dürften die meisten Ego-Shooter-Fans bereits aus Spielen wie Call of Duty 4 kennen.

Verbessert wurde vor allem die Teamarbeit: Stützen sich im Vorgänger Battlefield 2 noch alle Spieler-Hoffnungen auf den Squadleader, um wieder direkt im Geschehen zu spawnen, ist der Neueinstieg ins Geschehen jetzt bei jedem Mitglied der Einheit möglich. Wer tödlich getroffen wurde und wieder in das Spiel einsteigen will, kann in Bad Company 2 auswählen, bei welchen Mitglied seiner Squad er wieder ins Spiel einsteigen will. Das eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten, um nachhaltige Angriffe zu starten. So wie in Battlefield 2 gibt es auch in Battlefield Bad Company 2 wieder eine Fülle von Abzeichen zu ergattern.

Grafik und Sound: Beeindruckende Inszenierung

Die Grafik von Battlefield Bad Company 2 ist eine wahre Pracht. Wo man auch hinschaut, fliegen einem im Gefecht die Brocken um die Ohren. Sobald ein Geschoss auf ein Hindernis trifft, ist davon nichts mehr zu sehen. Egal ob es sich dabei um einen Baum, eine Mauer oder den kompletten Dachstuhl handelt - in Bad Company 2 kann man nahezu alles bis auf die Grundmauern abreißen.

Sich wie im Vorgänger Battlefield 2 hinter einer Mauer zu verschanzen und auf einen angreifenden Panzer zu warten, funktioniert in Bad Company 2 daher nicht. Denn ist der Spieler vom Gegner erst einmal enttarnt worden, muss er davon ausgehen, dass Sekunden später nichts mehr von seinem Unterschlupf übrig ist.

Das Gefühl, mitten in der Schlacht zu sein, wird durch den brachialen Sound vollends abgerundet. Auch hier haben die Programmierer von DICE nichts ausgelassen, um das Spielerlebnis noch intensiver zu gestalten. Die andauernden Detonationen im Umfeld sind der absolute Hammer und die Schüsse des Gegners anhand des gelungenen Raumklangs sehr gut zu lokalisieren.

Leistungsstarker Rechner ist Pflicht

Die Darstellungen von Licht und Schatten, vor allem bei Explosionen von Fahrzeugen jeder, sind gegenüber Battlefield 2 enorm verbessert worden. Hier kann die weiter entwickelte Frostbite-Engine ihre Stärken voll ausspielen. Damit die zahlreichen Details richtig zur Geltung kommen, unterstützt das Spiel die Grafikschnittstellen DirectX 9, 10 und 11. Als Betriebssystem muss auf dem Rechner Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 arbeiten.

Damit man in den hochauflösenden Spielgenuss kommt, ist jedoch ein leistungsstarker PC Pflicht. Für einen flüssigen Spielspaß ohne Fehler und Verzögerung beim Schießen reichen die Mindestanforderungen, die Electronic Arts (EA) angibt, bei Weitem nicht aus. Wer alle Grafikdetails und damit eine der großen Stärken des Spiels voll auskosten möchte, der wird an der von EA empfohlenen Hardware nicht vorbeikommen.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Februar 2010 um 01:00 Uhr
 
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